Das Gelände der Universität Hildesheim Standort Marienburger Platz gliedert sich in unterschiedliche Teilräume. Der Neubau schafft zwei neue Teilräume. Südwestlich verbleibt der vorhandene Parkplatz, zwischen Neubau und Altbau entsteht eine Platzfläche als Bindeglied und Aufenthaltszone. Sie erhält einen offenen und kommunikativen Charakter. Die Fläche kann auch als Terrasse für das eingangsnahe Cafe genutzt werden. Den mit dem Gelände geneigten Platz prägen beige nuancierende Betonpflasterplatten und elliptische überwölbte Rasen- und Pflanzinseln, die z.T. an der tieferliegenden Seite mit Sitzmauern eingefasst sind.  Die Platzfläche läuft bis in den Gebäudeunterschnitt hinein, fasst den Gebäudesockel und schließt an der Parkplatzseite vor der Fahrspur ab. Somit "steht" der Neubau auf dem Platz. Farblich sind Innen- und Außenbeläge abgestimmt. Der Platz läuft in Oberfläche und Neigung optisch ins Haus.

Neben den Arbeiten um den Neubau sind die Neuordnung der Stellplätze und Fahrradabstellplätze auch an anderen Stellen des Grundstücks Teil der Maßnahme. Die Eingriffe in die vorhandene Grünstruktur sind insgesamt gering. Zwar werden im unmittelbaren Baufeld Gehölze gerodet, in den Freianlagen können jedoch viele Bäume in die Planung integriert werden. Mit den linearen Gehölzriegeln südlich des Parkplatzes, östlich der Uni an der Ortelsburger Straße und südlich an der Braunsberger- und Landsberger Straße stehen die Freiflächen der Uni im Biotopverbund mit der Umgebung und dem nahen Galgenberg.

Fertigstellung April 2015

 

 

 

Der UniversitätsplatzDer UniversitätsplatzDer UniversitätsplatzVisualisierung Universität Hildesheim (Architekten BKSP)

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