08/2011 | Beschränkter Wettbewerb (Bewerbungsverfahren)
Anerkennung 

mit Architekten BKSP, Hannover; Visualisierung homebase 2

Neubau der Hessenwaldschule sowie dazugehörige Freianlagen

Der Wald reicht bis an das neue Schulgebäude heran und berührt es. Lichtungen bilden sich an den Eingängen und auf der Fläche des abgebrochenen alten Schulgebäudes. Die Raumbildung der Schulfreiflächen erfolgt durch die fingerartig die Jahrgangshäuser umschließenden Baumreihen. Die Dachfläche ist der Kommunkationsort. An den Jahrgangshäusern gibt es individuelle Terrassenbereiche mit beweglichem Mobiliar, die auch zum Unterricht genutzt werden können. Sitz- und Liege-Inseln als erhöhte Holzdecks sind z.T. mit Gräsern bepflanzt. Betonstein und Gummibeläge gliedern die Dachfläche. Die Tribüne wird Pausen und Veranstaltungsort sein.

Viele Aktivitäten finden zwischen den Bäumen statt. Stege aus Holz, wassergebundene Splittwege aber auch Pfade über schwingenden Waldboden oder Holzhäcksel erschließen die verschiedenen Bereiche um den Neubau. Zu den Schulsportanlagen hin orientiert befindet sich der Aktivbereich. Klettern und Balancieren sind im Hochseilgarten unter Anleitung aber auch im Kletterparcours möglich. Bäume werden ins Spiel eingebunden. Netze, Seile und Schwebebalken, Hangelstangen und "Kletterbäume" können erobert werden. Streetball und ein Minisoccerfeld werden in vorhandenen Lichtungen angeboten. Der Wald wird zum Pausen-Abenteuer. Die Waldbühne ist gleichzeitig Aufenthaltsbereich und Aussenbereich für Arbeitsgruppen. Ruhigere Bereiche schließen sich nach Norden hin an. In den aufgeasteten Bäumen sind Hängematten. Die Ruhewiese ist leicht modelliert.

Im direkten Blickfeld der Lehrküche liegt der Schulgarten mit Obstwiese an der besonnten Westseite. Eine schülerfreie Zone soll es im Lehrergarten geben. Naturwissenschaftliche Experimentierflächen und der Werkhof befinden sich eng angebunden an die Fachräume im Osten der Freianlage. Fahrradstellplätze werden dezentral angeboten, die meisten werden zwischen Sporthalle und südlichem Eingang angeboten, weitere befinden sich nördlich des Altbaus. Regenwasser wird in wegebegleitenden Mulden zurückgehalten und versickert oder wird im Schulgarten zur Bewässerung genutzt.

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