Die neugestaltete Gartenanlage gliedert sich in drei Bereiche auf: Die sonnige Terrasse direkt am Gebäude, die offene Mitte und der schattige Bereich, der im Westen den Abschluss des Gartens bildet. Die drei Zonen werden unterschiedlichen Nutzungsansprüchen gerecht. Der Garten soll zum Aufenthalt, zum Spazieren und zur Kommunikation einladen, gleichzeitig aber auch attraktiv für die BesucherInnen der BewohnerInnen sowie die Gäste aus dem Stadtteil gestaltet sein.

Die Wege bilden einen äußeren Rahmen in dessen Mitte eine geschwungene Form liegt. Die Kombination von linearen und geschwungenen Strukturen bringt Abwechslung in die Bewegung der NutzerInnen.

Die Gartenanlage soll neben dem Erholungs- und Bewegungs-aspekt auch die Sinne der BewohnerInnen sowie die ihrer Besucher-Innen anregen. Die fünf Sinne des Menschen Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Tasten werden durch verschiedene Elemente im Garten geweckt.

An einem Röhrendendrophon können die BewohnerInnen ihr musikalisches Talent testen. Das Klangelement kann von mehreren Personen gleichzeitig gespielt werden und funktioniert wie ein übergroßes Xylophon. Im Bereich der Terrasse ist ein Wasserspiel aus Cortenstahl aufgestellt. Das Wasserplätschern des Quellbrunnens erzeugt ein beruhigendes Geräusch. Das Wasser des sprudelnden Quellsteins läuft an den Außenwänden hinab in das Wassersammelgefäß und kann auch auf der Höhe von Rollstuhlfahrern angefasst werden. Das Kräuterbeet an der Terrasse verströmt verschiedene Düfte. Die Kräuter können in den Speiseplan der Küche integriert werden. Ebenso fördern die Handläufe das eigenständige Bewegen im Garten ohne begleitende Person.

Freianlagen Margot-Engelke-Zentrum © M.WerbeckQuellbrunnen auf TerrasseBlick von der Terrasse in den GartenKlangelementRundweg mit HandläufenSitznischen an RundwegKräuterbeet im VordergrundÜbersicht Entwurfsplan Freianlagen

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